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Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; 9. Januar 1908 in Mechtshausen/Harz) war einer der bedeutendsten humoristischen Dichter Deutschlands und gilt wegen seiner satirischen Bildergeschichten in Versen als einer der Urväter des Comics. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| um 1894 | um 1875 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am 15. April 1832 wurde Heinrich Christian Wilhelm Busch als ältestes von sieben Kindern in Wiedensahl geboren. Da es zu Hause zu eng war, wurde Wilhelm 1841 mit neun Jahren seinem Onkel Georg Kleine - einem Pfarrer in Ebergötzen (bei Göttingen) - zur Erziehung übergeben. Drei Jahre später sah er seine Eltern das erste Mal wieder. Wilhelms Onkel gab ihm Privatunterricht, an dem auch sein Freund Erich Bachmann teilnehmen durfte. Erich war der Sohn des ortsansässigen Müllers; ihre Freundschaft hielt ein Leben lang. Die Mühle von Erichs Vater taucht in der Geschichte von Max und Moritz immer wieder auf. Im Herbst 1846 zog Familie Kleine mit Wilhelm Busch nach Lüthorst am Solling um. Mit 15 Jahren begann Wilhelm Busch auf Wunsch des Vaters ein Maschinenbau-Studium am Polytechnikum in Hannover, das er 1851 abbrach. Sein Interesse galt der Malerei, weswegen er auf die Kunstakademien in Düsseldorf, Antwerpen und zuletzt in München wechselte. Seine Kunst hielt offenbar den damaligen öffentlichen Kritiken nicht stand, weswegen er sich zum Broterwerb auf die Ausführung von Karikaturen verlegte. 1854 trat Wilhelm Busch dem Kunstverein Jung München bei. Die Rechte für sein berühmtestes Werk Max und Moritz aus dem Jahre 1865, verkaufte er als Student für 1700 Goldmark oder seinerzeit umgerechnet etwa 1000 Gulden an seinen Verleger Kaspar Braun, der damit ein Vermögen verdiente. Erst im hohen Alter erhielt Wilhelm Busch einen Ausgleich von 20.000 Goldmark, die er einem wohltätigen Zweck spendete. Er gab einiges an Geld für Zigarren aus, denn er rauchte leidenschaflich gern und viel. 1872 zog Busch wieder in seinen Geburtsort nach Wiedensahl, von dem er häufig zu Auslandsreisen unter anderem nach Italien und in die Niederlande aufbrach. Bis 1884 veröffentlichte er einige seiner berühmtesten Geschichten, wie Fipps der Affe oder Die fromme Helene. 1898 zog er zu seinem Neffen in Mechtshausen am Harz. Ein paar Tage vor sein Tode (6. Januar) hatte Wilhelm Busch auf einmal sehr starke Schmerzen auf der linken Seite die plötzlich auftraten. Im Harz am 9. Januar 1908 hörte das Herz im Alter von 75 Jahren auf zu schlagen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einige seiner berühmtesten Figuren | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Max und Moritz | Fips der Affe | Hans Huckebein | Herr und Frau Knopp | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Neben seinen bekannten Werken malte Busch auch etwas mehr als 1000 Ölbilder, die er Zeit seines Lebens zurückhielt und die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Die Stadt Hannover würdigt seine Arbeiten mit einer ständigen Ausstellung im Obergeschoss des Wilhelm-Busch-Museums. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||